20 Jahre Deutsch-Französische und Deutsch-Polnische Gesellschaft

Jubiläumsfest im See-Restaurant

Ein bisschen stolz sind die Deutsch-Polnische und Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen schon, dass sie nun seit 20 Jahren wertvolle Vermittlungsarbeit zwischen den Partnerstädten Lüdinghausen und Nysa/Neisse sowie Lüdinghausen und Taverny leisten und so auch Vermittler zwischen unterschiedlichen historischen Erfahrungen und kulturellen Prägungen sein können.

Am 25. März 2017 feierten die beiden Gesellschaften im Restaurant am Klutensee gemeinsam ihr 20-jähriges Bestehen. Mitglieder aus beiden Gesellschaften, aber auch viele Freunde aus den Lüdinghauser Partnerstädten Taverny (F) und Nysa/Neisse (PL) sowie aus Senden und Nottuln waren dabei, insgesamt rund 100 Personen. Maria Edelbusch (DFG) und Karl-Heinz Kocar (DPG) fungierten als Gastgeber und äußerten in ihren Reden die Hoffnung, dass die Vision "Europa" nicht weiter Schaden nehme - angesichts der enormen Probleme, die es momentan zu bewältigen gebe.

Unter den Gästen auch Jolanta Barska, die zwischen 2006 und 2014 Bürgermeisterin von Nysa war. Sie betonte den Wert der persönlichen Freundschaften, die inzwischen beiderorts gewachsen seien und "noch hundert Jahre fortdauern" sollten. Neben Jolanta Barska war auch Dr. Beata Juralewicz aus Nysa angereist.

Jean-Francois Martiny sprach für alle sieben Freunde aus Taverny, die am Fest teilnahmen, und  betonte die historische Bedeutsamkeit der Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer französischen Stadt, die in 2017 bereits 30 Jahre lang Bestand hat.

Auch Bürgermeister Richard Borgmann gratulierte und versprach, die Stadt werde bald einen Gingko-Baum pflanzen. Damit verband er den Wunsch, dass auch die Freundschaft zwischen den Deutschen und ihren Partnern in Frankreich und Polen weiter gedeihen möge.

Im Namen der drei Gäste von der DPG Senden schenkte Hans-Jürgen Pohl der DPG eine Baumscheibe mit "mehr als 20" Jahresringen - ein Hinweis darauf, dass die fruchtbare Arbeit der DPG auch weit über das 20-Jahre-Jubiläum hinaus weitergehen werde.

Maria Edelbusch stellte besonders die Pionierarbeit heraus, die der heute 84-jährige Aloys Beuers am Beginn der städtepartnerschaftlichen Beziehungen nach West und Ost geleistet hat. Der so Geehrte genoss die Anerkennung sichtlich, die durch lebhaften Beifall aller untermauert wurde.

Alle Anwesenden erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit einem großen Büffet und gut aufgelegten Chorsängern aus Ascheberg, die als die „White Sox“ durch ein mit viel Humor gewürztes modernes Lied-Programm begeisterten.

Fotos © DPG Lüdinghausen